Warum wir Schreiben
neu denken

Wir haben Foraqixx gegründet, weil wir glauben, dass Schreiben nicht nur für Menschen mit literarischer Ausbildung zugänglich sein sollte. Unsere Arbeit basiert auf einer einfachen Überzeugung: Jede Geschichte ist es wert, erzählt zu werden.

Kursleiterin im Gespräch mit Kursteilnehmerin in warmem Licht

Wir trennen Schreiben von Leistung

Der Schreibunterricht, den viele aus der Schule kennen, war an Bewertung gekoppelt. Richtig oder falsch. Gut oder schlecht. Dieses System hat bei vielen Menschen das Gefühl hinterlassen, nicht schreiben zu können.

Wir lösen diese Kopplung auf. In unseren Kursen gibt es keine Beurteilung, keine Hausaufgaben, die abgegeben werden müssen. Was entsteht, gehört dem Schreibenden vollständig. Unsere Rolle ist es, den Raum zu halten, in dem Schreiben möglich wird.

Diese Haltung ist nicht naiv. Sie ist das Ergebnis einer bewussten pädagogischen Entscheidung, die wir bei jedem Kurs neu bekräftigen.

Vier Grundsätze unserer Arbeit

Offenheit

Jede Person, die schreiben möchte, ist willkommen. Unabhängig von Vorbildung, Alter oder dem, was sie schreiben möchten. Wir stellen keine Eingangsfragen.

Sicherheit

Was in der Gruppe entsteht, bleibt in der Gruppe. Diese Vereinbarung treffen wir beim ersten Treffen und erneuern sie. Schreiben braucht Vertrauen.

Prozess vor Ergebnis

Wir legen den Fokus auf das Schreiben selbst, nicht auf einen fertigen Text. Was am Ende eines Kurses steht, ist weniger wichtig als das, was auf dem Weg passiert ist.

Leichtigkeit

Schreiben darf auch einfach Spaß machen. Wir nehmen die Inhalte ernst, aber nicht den Akt des Schreibens selbst. Ein Lachen während des Schreibens ist kein Fehler.

Wie wir methodisch vorgehen

Wir kombinieren Elemente aus dem freien Schreiben nach Natalie Goldberg, biographischen Erzählmethoden und gruppenbasiertem Lernen. Diese Kombination ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Erfahrungen aus vielen Kursrunden.

Freies Schreiben bedeutet bei uns: Stift ansetzen und nicht aufhören, bis die Zeit abgelaufen ist. Was dabei entsteht, überrascht immer wieder. Der innere Kritiker hat in diesem Moment keine Stimme.

Biographische Methoden helfen uns, vorhandenes Material zu aktivieren. Jeder Mensch hat gelebt. Das ist genug Stoff für ein Leben voller Texte.

Schreibmaterialien auf einem Holzschreibtisch mit Tinte und Notizheft

Neugierig auf unsere Kurse?

Wir beantworten gerne alle Fragen zu Format, Ablauf und Inhalt unserer Angebote.